Veröffentlicht am 9 März 2010Keine Kommentare

USB-Sticks und Dateien größer als 4Gb

Mit den wachsenden Speicherkapazitäten werden auch USB-Sticks größer 4Gb mehr und mehr gesichtet. Und da diese so praktisch sind, möchte man auch schonmal große Dateien daraufladen.
Nun geht dies aber meistens nicht ohne eine Fehlermeldung.

Der Grund dafür ist das meist verwendete Dateisystem FAT32, es kann keine Dateien > 4Gb verwalten. Die einzige Lösung ist, dieses zu ändern – nicht jedoch ein Dateibackup. Auch wenn der Vorgang recht sicher ist, so kann auch er schieflaufen und Daten unwiederbringlich zerstören.

Die clevere Variante ist das Dateisystem zu konvertieren. Dies geht recht einfach über die Konsole: Start -> Ausführen -> cmd.exe
Hier gibt man dann folgendes ein:

convert x: /fs:ntfs

Wobei man “x:” durch den entsprechenden Laufwerksbuchstaben ersetzen muss. Nach einer Prüfung startet das Konvertieren.

Das Ändern das Dateisystems bringt noch weitere Vorteile mit sich, so gehen z.B. Daten nicht mehr so leicht verloren, wenn der Stick ohne ihn zu beendet von Computer getrennt wird. NTFS ist in dieser Ebene sicherer, was mich zum Nachteil leitet: die verbleibende Kapazität des Sticks.

Diese schrumpft nocheinmal, da das neue Dateisystem mit einer größeren Partitionstabelle arbeitet. Eine Tabelle, in der die Dateien verwaltet werden. Das ist übrigens dieselbe, die bei der Schnellformatierung geleert wird.

Weitere Infos gibt es bei Microsoft.com

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